Bitte verwenden Sie Microsoft Edge, Google Chrome oder Firefox.
Kreisrunder Haarausfall heisst in Medizinerdeutsch Alopecia areata. Damit ist ein räumlich begrenzter, meist runder, lokaler, krankhafter Haarausfall gemeint. Die kahlen Stellen sind meistens kreisrund, glatt, schuppenlos und gänzlich haarlos. An den Rändern gibt es oft abgebrochene Haare. Die Haarfollikel sind allerdings in der Haut noch vorhanden. Bei der besonders schweren Form, der Alopecia areata universalis, fallen nach und nach am ganzen Körper die Haare aus. Kreisrunder Haarausfall verläuft oft schubweise, bei einigen Patienten gekoppelt an Stress, Prüfungen, Trauersituationen und ähnliche Faktoren.
Alopecia areata kann am ganzen Körper auftreten; bei über 80 Prozent der Erkrankten beginnt er jedoch am behaarten Bereich des Kopfes. Bei Männern kann es auch die Bartzone treffen, seltener betrifft die Alopecia areata die Körperbehaarung.
Kreisrunder Haarausfall kann jeden treffen, Männer wie Frauen, Erwachsene wie Kinder. Im zweiten und dritten Lebensjahrzehnt gibt es eine Häufung an Neuerkrankungen. Menschen, die an Autoimmunerkrankungen wie Neurodermitis leiden, sind statistisch häufiger betroffen. Ebenso gibt es in einigen Familien gehäuft Fälle von kreisrundem Haarausfall.
Ganz klar sind die Ursachen für kreisrunden Haarausfall noch nicht, es spricht aber sehr viel dafür, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt. Das bedeutet, dass das Immunsystem fehlreagiert und sich gegen den eigenen Körper richtet, hier gegen die Haarfollikel, die daraufhin keine Haare mehr wachsen lassen. Die Tatsache, dass Menschen mit Autoimmunerkrankungen gehäuft betroffen sind, stärkt diese Theorie. Die familiären Häufungen sprechen dafür, dass eine genetische Disposition eine Rolle spielt. Als gesichert gilt, dass kreisrunder Haarausfall nicht mit einer Fehl- oder Mangelernährung oder Hygienefehlern in Verbindung gebracht werden kann.
Die Prognose für kreisrunden Haarausfall ist sehr unklar. Manchmal heilt er einfach von ganz alleine aus und es wachsen Haare nach. Die nachwachsenden Haare sind meist zunächst sehr dünn, fein und weiss, meistens ändert sich das nach einiger Zeit und es wachsen ‚normale’ Haare nach. In anderen Fällen bleiben die Haare weiss, so dass der Patient schliesslich runde, weisse Haarzonen am Kopf hat. In der Medizin wird das ‚Poliose’ genannt. Bei diversen Patienten ist eine Spontanheilung dauerhaft, bei anderen fallen die Haare nach einer Weile erneut aus. Insgesamt ist bei Kindern die Prognose besser als bei Erwachsenen. Ausserdem ist die Chance für eine dauerhafte Heilung besser, wenn schnell behandelt wird. Bei Stellen, die schon über drei Jahre kahl sind, ist die Prognose sehr schlecht.
Zunächst einmal sollte der oder die Betroffene einen Arzt aufsuchen. Der wird die Diagnose bestätigen und mittels einer Blutprobe versuchen, die Ursachen näher einzugrenzen. Da die Ursache für die Erkrankung noch nicht hundertprozentig klar ist, gibt es auch nicht die eine Therapie. Dennoch existiert eine ganze Reihe von mehr oder weniger erfolgversprechenden Behandlungsansätzen. Zu unterscheiden sind hier die lokal angewendeten und die auf den ganzen Körper wirkenden, systemisch angewendeten.
Zu den systemischen Behandlungen gehört zum Beispiel Zink in höherer Dosierung. Dies hat den Vorteil, dass Zink relativ nebenwirkungsfrei ist. Gerade bei Kindern können Zinkgaben Heilungen unterstützen.
Kortison kann bei stark ausgeprägtem Haarausfall vom Arzt in Tablettenform verschrieben werden. Es wird dann über einen kürzeren Zeitraum in abnehmender Dosierung gegeben. Das Kortison hemmt Entzündungsreaktionen und bringt in vielen Fällen die Haare wieder zum Wachsen. Allerdings hat Kortison diverse Nebenwirkungen. Zudem fallen die Haare oft nach Beenden der Kortisongaben wieder aus.
Kortison kann auch lokal auf die Haut aufgebracht werden oder unter die Haut gespritzt werden. Die Nebenwirkungen sind hier deutlich geringer als bei der systemischen Anwendung. Die Erfolgsquote ist auch hier recht hoch, doch ist die Gefahr ebenfalls gross, dass nach Beenden der Anwendung ein Rückfall erfolgt.
In harten Fällen kann man einen Versuch mit dem Kontaktallergen Diphenylcyclopropenon (DCP) unternehmen. Es wird auf die Kopfhaut aufgetragen und bewirkt dort eine Art Allergie, die das Immunsystem ablenken soll. Damit sollen die Angriffe auf die Haarwurzeln aufhören und ein neuerlicher Haarwuchs ermöglicht werden. DCP ist allerdings (noch) kein zugelassenes Medikament. Daher wird die Therapie nur in einigen spezialisierten Zentren und Unikliniken angeboten. Wende dich unbedingt an ein solches Zentrum, wenn du die Therapie machen willst! Für Schwangere ist die Therapie nicht geeignet.
Ansonsten ist es einen Versuch wert, die Durchblutung durch geeignetes Haarwasser oder Haarwuchsmittel anzuregen oder die Haut zum Beispiel durch UVA-Bestrahlung zu irritieren, um dadurch den Haarwuchs wieder in Gang zu bekommen.
Für die Zukunft liegt viel Hoffnung auf Januskinase-Hemmstoffen, die Entzündungen dämpfen können und zum Beispiel in der Rheumabehandlung bereits eingesetzt werden. Hier wird aber noch geforscht.
Wenn das Haar, ob nun zeitweise oder dauerhaft, noch zu dünn ist, kann eine Haarverdichtung beim Friseur eine Hilfe sein. Zumindest solltest du dich beim Friseur wegen eines günstigen Haarschnitts beraten lassen. Wenn die Behandlung nicht greift, bleibt oft nur ein Toupet oder eine Perücke.
Als Curly Hair bezeichnet der Coiffeur eine beeindruckende Lockenpracht des Haares, die natürlich gewachsen ist, aber auch wild und krausig sein kann. Je kleiner die Locken sind, desto schwieriger sind auch der Haarschnitt im Salon, das Styling und die Pflege. Für Curly Hair gibt es bestimmte Frisuren sowie Pflege- und Styling Produkte, die einen feuchten, glänzenden oder zerzausten Effekt ermöglichen. Auch kann Curly Hair bei Bedarf mit einem Glätteisen bearbeitet werden, um aus Locken wellige Haare zu machen.
Auf der Theresienwiese in München findet alljährlich das grösste Volksfest der Welt statt. Die „Wiesn“, wie das Oktoberfest im Volksmund heisst, lockt Millionen Menschen in die Hauptstadt Bayerns. Eng verknüpft ist das Fest mit der alpenländischen Tracht. Im Dirndl oder in der Lederhose zu feiern, ist ein Muss für jeden Oktoberfestfan. Zu einem kompletten Outfit gehören auch die passenden Dirndl-Frisuren. Hierfür gibt es Tipps zum Nachmachen für jede Haarlänge.
Blond oder Brauntöne, Schwarz oder Nuancen in Rot: Farben machen Haartrends. Regelmässig im Herbst sind in Sachen Mode wie Brauntöne auch bei der Haarfarbe extrem angesagt. Wenn die Temperaturen sinken, Regen und Nebel für ungemütliche Witterung sorgen und du dich zu Hause nach Wärme und Geborgenheit sehnst, strahlt der Braunton auf dem Kopf genau das richtige Mass an Wärme und Nähe aus. Doch welche Brauntöne sind angesagt? Wie spielst du mit dem Braunton und wie setzt der Friseur Highlights im Haar? Wir beantworten die häufigsten Fragen.
Ein Termin beim Friseur zum Haarschnitt nur an einem ganz bestimmten Tag? Vernünftig hört sich das kaum an. Allerdings, so ganz von der Hand zu weisen ist die Geschichte mit dem Mondkalender auch nicht. Schliesslich wissen wir, dass der Erdtrabant nicht nur für den Wechsel der Jahreszeiten verantwortlich ist. Seit Menschengedenken dient das Wissen um die Mondphasen der Gesundheit und wird genutzt, um die Funktionen des Körpers aufrecht zu erhalten. Und was die Alten wussten …
Wer auf chemische Haarfärbemittel verzichten will, kann auf natürliche Pflanzenhaarmittel zurückgreifen. Deren Verwendung lohnt sich vor allem dann, wenn du nur eine leichte Farbänderung vornehmen willst und das Ergebnis besonders natürlich aussehen soll. Wie du Pflanzenhaarfarben richtig anwendest und was es sonst noch Wissenswertes zu dem Thema zu erfahren gibt, liest du im folgenden Artikel nach.
Für viele Menschen wird das Thema Glatze im Laufe ihres Lebens Realität: Haarausfall hat zu 95 % genetische Gründe und trifft Männer weitaus häufiger als Frauen. Wie kommt es dazu, dass die dichte Mähne schütter wird, sich Geheimratsecken zeigen und langsam die spiegelblanke Kopfhaut sichtbar wird? Die Ursachen für Haarausfall bei Frauen und Männer erfährst du hier – zusammen mit den besten Tipps zu Behandlung und Vorbeuge.